Posts Tagged ‘Ökosiegel’

Mehr als Ökotex-Standard 100

Montag, Oktober 10th, 2011

Ein interessanter Artikel der Textilwirtschaft vom 6. Oktober 2011. Die nachhaltige Mode in Berlin erfährt ein stetes Wachstum, seien es Modeläden, Labels oder Messen. Wir freuen uns über diese Entwicklung und möchten Euch diesen Artikel nicht vorenthalten.

Experten- Workshop der Messe  Nürnberg zum Thema nachhaltige Mode in Berlin

Nur zwei der 14 Studenten, die in diesen Tagen die weltweit erste Masterausbildung für „Sustainability in Fashion“ an der Berliner Esmod internationale Kunsthochschule für Mode beginnen, sind aus Deutschland. Die anderen kommen aus Brasilien, Kanada, Spanien, Frankreich, Indien, den Niederlanden und Slowenien, erzählt Fredericke von Wedel-Parlow, die Leiterin des neuen Studienganges.Dass das Thema Öko-Fashion hierzulande nicht auf allzu großes Interesse stößt, musste auch die Messe Nürnberg feststellen. Über 100 Medienleute waren zu einem Experten-Gespräch über nachhaltige Mode eingeladen – drei kamen.  Aber nach Jahren der Stagnation ist das Thema wieder auf der Agenda. „Wir sind auf einem guten Weg“, meint Rolf Heimann, Leiter Innovation & Ökologie bei Hess Natur, einer der Experten in der Runde. Für ihn ist Berlin die Hautstadt der grünen Mode: Hier gibt es grüne Messen, Grüne Läden wie Wertvoll, De la Reh und Eco-Showroom, Grüne Labels wie Bio-Shirt, Slowmo, Umasan und Caro e und den Masterstudiengang für nachhaltige Mode der Esmod. Und auch die Messe Nürnberg hat ihren Branchenkongress an die Spree verlegt. Am Vortag der Veranstaltung sollte es um Grüne Mode gehen. Seit 1999 organisieren die Nürnberger die Bio-Fach, eine Leitmesse der Öko-Branche, mit Fokus auf Food, aber mit steigenden Ausstellerzahlen aus dem Bereich der nachhaltigen Textilien.

Endlich bewege sich die Textilbranche in Richtung Nachhaltigkeit in der gesamten Kette, die auch soziale Aspekte und die Entsorgung einschließt. Der Weg gehe weg von Ökotext-Standard 100, der für Heimann und Franziska Kuntze vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN) längst nicht mehr ausreicht. Hin zum Global Organic Textile Standard (GOTS), der im Gegensatz zum Ökotext-Standard 100 neben Schadstoffen auch soziale Aspekte und die Umweltverträglichkeit der Produktion kontrolliert.

Weniger bekannt ist das IVN-Siegel Naturleder, laut Heimann „die weltweit innovativste, aber technisch anspruchvollste Lederrichtlinie“. Rund 100 Unternehmen arbeiten weltweit derzeit nach diesem Standard, bei dem alle Schritte vom Schlachthof über die Gerberei bis zum Laden beleuchtet werden. In Deutschland erfülle bislang nur die Ecopell GmbH aus Weitnau diese Kriterien. Bei dieser Firma lässt die Unternehmerin Kuntze ihr Schuh-Label Pololo fertigen. Firmensitz ist Berlin, die Heimat der meisten jungen Öko-Labels.

Eines unserer Labels „colette vermeulen“ verwendet das Leder der Firma Ecopell GmbH, die als einzige deutsche Firma die Richtlinien des IVN-Siegels erfüllt. Wir freuen uns, Euch schon bald mehr Modelle der Firma aus der neuen Kollektion anbieten zu können. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

 

Studie: Kunden wollen mit gutem Gewissen einkaufen

Montag, September 19th, 2011

Das sind ja mal gute Nachrichten. Laut einer Studie zufolge sind 44% der Kunden bereit, für ethisch korrekt hergestellte Produkte mehr zu bezahlen als noch im Jahr 2009. Da lag diese Zahl bei 7%.

Laut der Textilwirtschaft vom 15. September 2011

Studie: Kunden wollen mit gutem Gewissen einkaufen

Immer mehr Menschen wollen mit gutem Gewissen konsumieren, kaufen ethisch korrekt hergestellte Produkte und sind auch bereit, dafür mehr Geld auszugeben. Das ist das Ergebnis der 3.Otto Group-Trendstudie. 41% der befragten Verbraucher greifen häufiger zu “fairen” Produkten. Bei der letzten Trendstudie 2009 waren es 26%. Während vor zwei Jahren nur 7% der Befragten bereit waren für solche Artikel mehr zu bezahlen, waren es 2011 schon 44%. Bemerkenswert dabei ist “das Kaufinteresse besteht nicht mehr nur bei einer kleinen Elite der Besserverdienenden bzw. den so genannten Lohas, sondern stößt zunehmend in die Masse der Verbraucher vor”, heißt es in der Studie. Für sie hat das Hamburger Trendbüro 1000 Personen zwischen 16 und 74 Jahren befragt. Gleichzeitig ist aber auch die Unsicherheit gewaschen. So fühlen sich 61% der Käufer überfordert beim Versuch ethisch korrekt zu konsumieren. Gesucht wird nach klaren Werten und einer verlässlichen Orientierung. Siegel wie “Bio” oder “fair” vermitteln das Gefühl, richtig gewählt zu haben, heißt es.”

Wir haben für Euch ausschließlich schöne neue Kollektionen, die mit gutem Gewissen gekauft werden können!

People Tree

People Tree

slowmo

slowmo

Wiedermal Transparenz schaffen…

Dienstag, August 3rd, 2010

Bei den Lebensmitteln gibt es oft Skandale bzgl. Bioqualitäten, Herkunft und Transparenz. Wieso eigentlich sollte es bei Bekleidung anders sein?  Das wäre ja zu schön!
Da zur Zeit wieder viele Mitteilungen in der Presse kreisen bzgl. Fair Trade Kleidung und ökologischen Produktionen und entsprechenden Transparenzmängeln, haben wir nochmal ein paar Hilfestellungen beim Zurechtfinden für unsere Kunden zusammengestellt.
In unserem Blog findet Ihr bereits Links zu den uns am vertraulichsten Labels und Zertifikaten. Da es ständig Neuerungen gibt und Versuche alles noch einheitlicher zu machen, möchten wir Euch eine Seite empfehlen, die es jedem ermöglicht, nochmal genau über den Hintergrund und die Kriterien des jeweiligen Zertifikates nachzulesen. Sowohl im Lebensmittel- als auch im Textilbereich.
Label-online.de wird von der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V., dem Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher, betrieben. Auf deren Seite kann man sich durch den Labeldschungel lesen und Aufklärung finden. Finden wir empfehlenswert!
Wer sich darüber hinaus noch persönlich an uns wenden möchte, dem empfehlen wir unsere Design Mob Veranstaltung am kommenden Samstag. Da bieten wir Jung und Alt die Möglichkeit,  am Beispiel unseres Sortiments, faire und ökologische Marken kennenzulernen und natürlich auch zu kaufen und selbst zu testen.

Label-online.de

Textil-Zertifikate und Siegel

Dienstag, Juni 8th, 2010

In der Bekleidungsindustrie gibt es unendlich viele Zertifikate, Siegel usw. Wer da nicht durchblickt, muß sich nicht schämen! Ob es sich um glaubhafte und kontrollierte Siegel handelt und ob in dem ein oder anderen Shirt tatsächlich 100% organic cotton drin sind. Wir haben uns drangemacht um ein bißchen Aufklärung unters Volk zu bringen. Zum Informieren, Lesen und Weitersagen empfehlen wir die Seiten, die uns am verlässlichsten erscheinen. Das sind die von Made-By, Global Organic Textile Standard und Transfair.

Klein und handlich zum Runterladen gibt es auch z.B. den Labelguide der Internationalen Naturtextilmesse – Innatex. Der stellt viele textile Siegel vor und erklärt, wofür diese stehen…

Labelguide Innatex

Labelguide Innatex

Wertvoll handhabt das mit den Siegeln so:
Alle Firmen, mit denen wir arbeiten, müssen uns so transparent wie möglich über Ihre Arbeit informieren und Zertifikate vorlegen. Produziert die Firma im Ausland, vor allem in Entiwcklungsländern ist für uns der Faire Handel unerlässlich und vordergründig. Diese Firmen sind fast alle zertifiziert! Kleine Marken, die sich noch keine Zertifikate leisten können, werden von uns nicht ausgeschlossen, müssen aber ihr sozialverantwortliches Arbeiten uns gegenüber nachweisen.
Wir bieten deshalb all unseren Kunden bessere Alternativen und tragen bewußt dazu bei, Design und Produktion umweltbewußt und ethisch korrekt zu fördern. Unsere Icons zeigen Euch bei jedem einzelnen Produkt, weshalb es besser hergestellt ist als andere…