In diesem Winter versinkt alles in Schnee und Eis. Die Kälte hat uns im Griff und uns gerade während der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage so manches Mal einen Strich durch unseren Terminplan gemacht. Selbst wer keine Erfahrungen mit verspäteten Bahnen oder ausgefallenen Flügen macht, dem wird in diesem Winter selbst zu Fuß das Schritthalten auf verschneiten Fußwegen erschwert. Das Wetter zeigt uns Grenzen auf, zwingt uns zur Langsamkeit und ungeplanten Pausen. Wer meint, alles im Griff zu haben, wird eines Besseren belehrt. Wie ärgerlich?
Wir finden, das ist Ansichtssache. Haben Verlangsamung und Pausen nicht auch etwas Positives? Betrachten wir doch die erzwungenen Auszeiten mal als gewonnene Freizeit! Freigeschippte Zeit für Dinge, zu denen wir sonst nicht kommen oder uns die Zeit nicht nehmen.
Zum Bespiel Zuhause mal wieder Ausmisten! Was Sie nicht mehr brauchen, könnten Sie doch der unabhängigen Hilfs- und Entwicklungsorganisation OXFAM spenden und so nebenbei Gutes tun. Passend zum Thema „Entdeckung der Langsamkeit“ gibt es übrigens einen ganz schönen Artikel auf der Internetseite der Deutschen Welle. Das Greenpeace Magazin widmet sich in seiner neusten Ausgabe „SLOW“ umfassend dem Thema Entschleunigen vom Alltag, Konsum und Wirtschaft. Man erfährt über die negativen Folgen, die der Sog aus Geschwindigkeit auf Menschen, Wirtschaft und Umwelt hat und liest über Handwerker, die mit viel Geduld und Liebe Produkte höchster Qualität schaffen. Hier geht es zur Leseprobe.
Ein Plädoyer für mehr Langsamkeit!




